
Radiocäsiumbelastung von Wildbret
Manche Regionen Bayerns sind auch 24 Jahre nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl radioaktiv belastet. Um sicherzustellen, dass nur einwandfreies Wildbret auf den Teller kommt, hat der Landesjagdverband Bayern e.V. ein flächendeckendes Netz von Messstationen eingerichtet.
Antrag auf Schadensausgleich für radioaktiv belastetes Wildbret nach der Ausgleichsrichtlinie zu § 38 Abs. 2 Atomgesetz
Radiocäsiummessstationen des BJV
Ansprechpartner Radiocäsiummessstationen im BJV
Ansprechpartner neue Radiocäsiummessstationen im BJV
Link zum Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU)
Informationen zum Dekontaminationsfutter für Schwarzwild
Hinweise zum Umgang mit der Vogelgrippe
Hinweise des Friedrich-Löffler-Institus zur Vogelgrippe (Stand 2.11.2009)
Hygienerichtlinien bei der Vermarktung von Wildfleisch
Mit dem Inkrafttreten der neuen EU-Hygieneschutzverordnungen ab dem 01. Januar 2006 kommen umfangreiche Neuregelungen auf Jäger zu. Hierbei arbeitet der Landesjagdverband Bayern e.V. eng mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz zusammen. Dabei konnten bayernweit bereits mehrere Tausend Jäger zu "kundigen Personen" im Sinne des EU-Hygienepaketes geschult werden.
Zusätzlich zu ihrem fundierten Wissen in der Wildbrethygiene, das bereits durch eine Jägerausbildung gewährleistet ist, erhalten die Jäger hierbei zusätzliche Kenntnisse in den Bereichen
- abnorme Verhaltensweisen und pathologische Veränderungen
- Hygiene- und Verwaltungsvorschriften
- Vermarktungsvorschriften
vermittelt.
 |