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Terminankündigung Landesjägertag 2010

Der Landesjägertag des Jahres 2010 findet vom 16. bis 18. April 2010 im oberbayerischen Erding statt. Bitte merken Sie sich diesen Termin vor. Über den nachfolgenden Link erhalten Sie eine Übersicht von Hotels, die für Teilnehmer des Landesjägertages vergünstigte Zimmer anbieten.

Hotelinformation zum Landesjägertag

Pressemeldung:

Glanzvoller Jahresempfang des Bayerischen Jagdverbandes

Über 1.100 Gäste strömen in den Münchner Löwenbräukeller – „Bayern ohne Jagd hätte seine Seele verloren“ (Dr. Peter Gauweiler)

Auch in diesem Jahr konnte der Präsident des Bayerischen Jagdverbandes (BJV) Prof. Dr. Jürgen Vocke wieder hochkarätige Ehrengäste bei dem traditionellen Jahresempfang begrüßen. Neben der Schirmherrin, Staatsministerin Emilia Müller sprachen Dr. Peter Gauweiler und Bayerns Landwirtschaftminister Helmut Brunner zu den zahlreich erschienen Gästen und machten dabei unmissverständlich deutlich, dass die Jagd ein unverzichtbarer Teil Bayerns ist und der BJV die Aufgabe der Repräsentanz der Jagd vorbildlich erfüllt.

Staatsminister Helmut Brunner, MdL, Dr. Peter Gauweiler, MdB, BJV Jagdkönigin Susanne Schmid, BJV Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke, Staatsministerin Emilia Müller, BJV Vizepräsidenten Dr. Günther Baumer und Moritz Fürst zu Oettingen-Wallerstein (v.l.).

Unterschriftenaktion des Bayerischen Jagdverbandes zum Erhalt der Grundsätze des Jagdrechts und der Waidgerechtigkeit

– BJV bündelt Interessen der bayerischen Jägerinnen und Jäger –

Die Föderalismusreform des Bundesgesetzgebers wollte die vom Deutschen Jagdschutz-Verband (DJV) immer wieder in Abrede gestellte Vielfalt im Jagd- und Naturschutzrecht für die einzelnen Bundesländer: Regionale Besonderheiten sollen hierdurch besser zur Geltung kommen. Der BJV unterstützt diese föderale Ausrichtung, will aber zugleich grundlegende Konstanten des Jagdrechts in Deutschland, wie etwa das Revierjagdsystem oder das Prinzip der Waidgerechtigkeit, bundeseinheitlich erhalten.

Die jagdrechtlichen Entwicklungen in Rheinland-Pfalz und im Saarland gefährden aktuell die traditionellen Grundsätze des deutschen Jagdwesens. Dies lehnt der BJV ausdrücklich ab und bekundet seine Solidarität mit der dortigen Jägerschaft. Die Stärkung der Landesjagdverbände – vom BJV über zwei Jahre eingefordert und vom DJV genausolang ausgeschlagen – ist nun dringender denn je: Denn auch andere Bundesländer sind vor ähnlichen Gesetzesänderungen nicht gefeit. Nur gut ausgestattete Landesjagdverbände können in einer solchen Situation rechtzeitig derartige Fehlentwicklungen verhindern.

Die Grundsätze der Waidgerechtigkeit prägen das Jagdrecht in Bayern. Die ethischen Eckpunkte des bayerischen Jagdwesens müssen erhalten bleiben. Der BJV fordert daher:

  • Die Grundsätze der Waidgerechtigkeit als festen Bestandteil des jagdlichen Handelns zu stärken. Besonders der Muttertierschutz muss höchste Priorität behalten.
  • Unserem heimischen Schalenwild, vor allem dem Rotwild, wieder Teile seines ursprünglichen Lebensraums auch außerhalb der Wälder zurückzugeben.
  • Es muss ein verträgliches Miteinander zwischen Landwirtschaft, Wald und Wild geben – unser Schalenwild darf nicht zum reinen Schädling degradiert werden. Waidgerechte Jäger sind keine Schädlingsbekämpfer!
  • Der BJV ist anerkannter Naturschutzverband, die waidgerechte Jagd ist aktiver Naturschutz: das muss allgemein anerkannt werden!
  • Konstanz bei der Revierverpachtung – nur bei langfristigen Verpachtungen ist eine waidgerechte, nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen und ein naturnahes Wildtiermanagement möglich.
  • Rebhuhn, Hase und Fasan stehen vor dem Aus – lebensraumunterstützende Maßnahmen und die Fangjagd als effiziente Möglichkeit der Prädatorenreduktion müssen verstärkt umgesetzt werden.
  • Jagdliches Brauchtum, Traditionen und kulturelle Veranstaltungen, wie z.B. das Jagdhornbläserwesen, gehören zur Jagd in Bayern und müssen unterstützt sowie ständig gepflegt werden.
  • „Jagd ohne Hund ist Schund“ – gut ausgebildete Jagdhunde sind für eine waidgerechte Jagd unverzichtbar. Ihre Ausbildung muss höchsten Stellenwert behalten.

Die Unterschriftenliste ist direkt bei der Landesgeschäftsstelle des Bayerischen Jagdverbandes erhältlich oder kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:

Unterschriftenliste

BJV-Präsidium intensiviert Kontakt zum Europäischen Parlament

Rund 70 bis 80 Prozent der die Jagd betreffenden gesetzlichen Regelungen  werden heute auf EU-Ebene entworfen. Daher ist es äußerst wichtig, auch in Brüssel die Interessen der bayerischen Jägerschaft zu vertreten. Auftakt des Besuches in der belgischen Hauptstadt bildete die Begrüßung durch Staatsministerin Emilia Müller und die Übergabe eines vom BJV-Vizepräsidenten Fürst zu Oettingen-Wallerstein zur Verfügung gestellten Weihnachtsbaumes an die Landesvertretung Bayerns in Brüssel.

Beim anschließenden Festabend, unter anderem begleitet von den Oberpfälzer Parforcehornbläsern mit einem adventlichen Jagdhornkonzert, konnten zahlreiche jagdpolitische Hintergrundgespräche geführt werden. So trafen sich die BJV-Präsidiumsmitglieder mit dem Botschafter der Bundesrepublik Deutschland im Königreich Belgien, Prof. Dr. Reinhard Bettzuege, und mit den Europaabgeordneten Albert Deß (CSU), Martin Kastler (CSU), Nadja Hirsch (FDP) sowie Ismail Ertug (SPD).

Weitere Einzelheiten erfahren Sie in der Januarausgabe der „Jagd in Bayern“.

Dr. Yves Lecocq, Generalsekretär der FACE, Ismail Ertug, MdEP, Brigitta Brunner, Regierungspräsidentin der Oberpfalz, S.D. Moritz Fürst zu Oettingen-Wallerstein, BJV-Vizepräsident, Staatsministerin Emilia Müller, Bayerisches Staatsministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Prof. Dr. Jürgen Vocke, Präsident des Bayerischen Jagdverbandes (BJV), Monika Schwarzenbeck, Schwarzenbeck Bauunternehmung und Betonwerke (Organisation des Transportes des Weihnachtsbaumes nach Brüssel), Albert Deß, MdEP, Nadja Hirsch, MdEP, Dr. Günther Baumer, BJV-Vizepräsident, Heidrun Piwernetz, Leiterin der Bayerischen Vertretung in Brüssel (v.l.)
BJV Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke und der Präsident des Bayerischen Blasmusikverbandes Peter Winter, MdL, bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung.Dahinter das für die Jagdkultur zuständige BJV Präsidiumsmitglied Jürgen Weißmann und die Präsidentin des Bayerischen Landtags Barbara Stamm, MdL mit der Jagdhornbläsergruppe Kahlgrund und dem Vorsitzenden der Jägervereinigung Kahlgrund, Dr. Klaus Bsonek.

Bayerischer Jagdverband ist bundesweit Vorreiter: Kooperation mit dem Bayerischen Blasmusikverband befreit Jagdhornbläser von GEMA-Gebühren

Der Bayerische Jagdverband (BJV) präsentiert zum Jahresbeginn eine sehr erfreuliche Nachricht für seine Jagdhornbläsergruppen: „Wir haben mit dem Bayerischen Blasmusikverband eine Kooperation geschlossen, damit unsere Bläser bei Auftritten nicht jedes Mal GEMA-Gebühren bezahlen müssen. Der BJV übernimmt damit erneut eine bundesweite Vorreiterrolle, denn bislang gibt es nach unserem Kenntnisstand in keinem anderen Bundesland eine derartige Kooperation mit der GEMA für Jagdhornbläser“, erklärt BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke. Eine entsprechende Vertragsvereinbarung zwischen dem Bayerischen Blasmusikverband e.V. und dem BJV wurde nun im Bayerischen Landtag unterzeichnet. Damit endet eine langwierige Diskussion um die anfallenden GEMA Gebühren bei öffentlichen Auftritten der Jagdhornbläser.

Der enge Kontakt von Prof. Dr. Jürgen Vocke zum Landtagsabgeordneten und Präsidenten des Bayerischen Blasmusikverbandes, Peter Winter, MdL, machte das bisher einmalige Serviceprojekt möglich: Gemeinsam kam man überein, dass der Bayerische Jagdverband ab 1.1.2010 zu günstigen Konditionen Mitglied des Bayerischen Blasmusikverbandes wird. Damit profitieren die rund 3000 bayerischen Jagdhornbläser des BJV von einer Vereinbarung zwischen Blasmusikverband und GEMA, die eine Gebührenbefreiung beinhaltet. Bislang mussten die Bläser bei der GEMA melden, welche Musiktitel zum Beispiel bei jagdlichen Veranstaltungen, Märkten oder Geburtstagen gespielt werden. Für diese Titel fielen dann nach dem Urheberrecht Gebühren an. Von der GEMA entdeckte Verstöße gegen die Melde- und Gebührenpflicht wurden mit Mahngebühren bzw. Strafen geahndet.

Zukünftig kann jede Kreisgruppe und jeder Jagdverein des BJV seine Jagdhornbläsergruppe ganz einfach anmelden. Der BJV übernimmt dabei den gesamten Grundbeitrag für alle bayerischen Jagdhornbläsergruppen. Zusätzlich übernimmt der BJV als weitere Service Leistung für seine Kreisgruppen und Jagdvereine den gesamten individuellen Beitrag für jeden einzelnen Jagdhornbläser. Die Kreisgruppen und Jägervereine können somit ihre Jagdhornbläsergruppen mit der Anmeldung völlig beitragsfrei stellen. Damit sind dann alle Aufritte der Jagdhornbläser bei der GEMA angemeldet und abgesichert. Ab dem neuen Jahr können die Jagdhornbläser in Bayern mit gutem Gewissen ganz ohne Probleme mit der GEMA ihre Instrumente anstimmen. „Der BJV hat erneut eine Kooperation mit Vorbildcharakter geschlossen“, freut sich BJV-Präsident Jürgen Vocke. „Unsere Initiative hat bundesweit Pilotcharakter und trägt einen entscheidenden Beitrag zur Unterstützung gelebter Jagdkultur bei.“

Landesjagdverband Bayern e.V., Hohenlindner Str. 12, 85622 Feldkirchen

Tel.: 089/990 234 -0 / Fax: 089/990 234 35, E-Mail: info[at]jagd-bayern.de

 



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